Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

Hinweis zur DSGVO.

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Dienstag, 7. Juni 2016

24.01.09 Yulara – Alice Springs



Heute früh beizeiten los. Matze hatte die Frühschicht, ich döste noch ein wenig auf dem Beifahrersitz, als Matze doch recht forciert in die Bremse stieg. 

Da war doch tatsächlich eine  Kamelherde neben der Straße. Die guckten genauso verdattert wie wir wahrscheinlich auch. Was vermutlich die wenigsten wissen, Australien hat die heute größte freilebende Population an Kamelen.



Die restliche Fahrt nach Alice Springs verlief ohne weitere Vorkommnisse.


Blick auf Alice Springs vom Anzac Hill

Blick auf Alice Springs vom Anzac Hill

 
In der Stadt selbst ereilte uns natürlich noch ein Regenschauer. Egal, wir checkten erst mal im Hotel ein. 




Das Zentrum von Alice Springs besteht aus einer Fußgängerzone mit nem Haufen kleiner Galerien mit Aborigine Kunst mit Bildern Schnitzereien, Bumerangs und Schlapphüten.

Gegen Nachmittag sah die Gegend ziemlioch ausgestorben aus, naja … es war schließlich Samstag und die Läden schlossen bereits gegen 14 Uhr.  

Todd Mall

Todd Mall

 
Für das Abendessen empfahl der Reiseführer das Bojangles. Ein urige Lokalität im Saloonwesterncharme mit Tischen und Bänken aus ganzen Baumstämmen gehackt. Wir wählten den Grillteller mit Steaks vom Känguru, Straus, Krokodil und Kamel, welches so schmeckte wie de Biester aussahen – ziemlich trocken.



 Im Red Ochre Grill an unserem Hotel wollten wir noch einen kleinen Absacker zu uns nehmen. Wir gingen zu dem Kellner und fragten nach zwei Plätzen. Dieser babbelte uns irgendwas vor, ich verstand nur irgendwas von … inside … outside … birthday … häää. Als ich zu Matze meinte, ich wüsste nicht, was er von uns wolle, antwortete der Kellner in Deutsch, dass - wir doch draußen Platz nehmen sollten. Drinnen wäre ein Geburtstagsfeier und da dauerte es etwas länger - na also, warum gleich so!

An unseren Tisch hielten wir noch einen kleinen Schnack mit unseren Tischnachbarn - natürlich Deutsche, die ihre Silberhochzeitreise in Australien unternahmen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen