Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

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Mittwoch, 1. Juni 2016

21.01.09 Port Augusta – Coober Pedy



Während man bis Pt. Augusta asphalttechnisch mehrere Möglichkeiten hatte, reduzierten sich diese ab hier schlagartig - auf eine - zumindest in unsere Richtung.
 

Auf dem Stuart Hwy. ging es schurstracks nach Coober Pedy.







Bereits weit vor der Stadt fielen uns jede Menge Hügel auf, mit dem Hinweis der Sturzgefahr in das hinter dem Schuttberg befindliche Loch. 


 
Angekommen in Cobber Pedy wartete ein Szenario wie bei den Flintstones. Alle Gebäude, nennen wir´s mal so, waren höhlenartige Flachbauten in einer recht kargen Landschaft – naja wir waren auch mitten im Outback.    






Wenn man die Geschichte von Coober Pedy kennt, wird einem auch klar warum. 

In der Stadt werden Opale gefördert. Dazu werden Löcher in den Boden gesprengt und Gänge gegraben und das ganze wertlose Geraffel wird dann als Hügel vor dem Eingang aufgeschüttet. Und weil die Löcher und Gänge schon mal da sind, werden diese dann als Wohnung weiterverwendet - Vorteil: In den Wohnhöhlen herrschen Sommer wie Winter angenehme 22 Grad.






Genauso sah dann auch unser Hotel aus - keine Fenster, keine Klimaanlage, nur ein Miefquirl gehörte zu Ausstattung.




Nach dem Einchecken im Hotel stand natürlich der Besuch eines Opalminenmuseums, der Old Timers Mine, auf dem Plan. Doch zuvor statteten wir St.Peter & St.Pauls, eine von drei unterirdischen Kirchen in Coober Pedy, einen Besuch ab.




Dann weiter zur Mine. Diese befand sich auch gleich 500 um die Ecke, die mit einem kurzen Spaziergang bei lauschigen Temperaturen über 40 Grad zu erreichen sein sollte.

Wurden stutzig weil niemand auf der Straße zu sehen war. Dann wussten wir auch warum – unsere speziellen Freunde, die wir bereits bei den zwölf Aposteln kennenlernen durften. Nach der Hälfte der Stecke brachen wir unseren Fußmarsch ab und  nahmen dann doch den Wagen.





Abendessen gab es dann in der Pizza Bar gegenüber des Hotels, welche wir dann auf kürzestem Weg aufsuchten.


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