Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

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Sonntag, 10. Juli 2016

30.01.09 Cairns Tag 2



Heute stand Kuranda auf dem Plan, ein ehemaliges Hippiedorf, ein paar km nördlichwestlich von Cairns mitten im Regenwald.

Die Hinfahrt mit der Seilbahn, der Skyrail Rainforest Cableway,  führt  eine gute Stunde nur wenige Meter über den Regenwald.





Da Kuranda ursprünglich von  Aborigines bewohnt wurde gibt es logischerweise ein Culture Center, wie überall in Australien, wo die Ureinwohner einen Stein bemalt hinterließen.
Für unsere Gruppe wurde ein Aborigine mit unaussprechlichem Namen mit der Führung betraut - aber wir durften in Dennis nennen, echt nett. 

Es wurde eine Menge über  Geschichte der Aborigines mit Lebensweisen und kulinarischen Leckerlies erzählt. Und natürlich gab es auch ein paar kleine Wurfübungen mit Speer und Bumerang.


Dennis, der Guide

mmh ... lecker - die Früchte des Waldes - schön kross

Aboriginal Feuerzeug

Das Problem bei solchen Aktivprogrammpunkten sind übermotivierte Touris, die die Einweisungen nicht abwarten können und selbst initiativ mit den Speerwurfübungen beginnen. Die asiatischen Teilnehmer waren hier besonders proaktiv. Dabei macht es auch keinen Unterschied, wenn sich der Instruktor noch in der Zielzone aufhält. Natürlich war dieser „not amused“. 



Da wir mit der Seilbahn gekommen waren, wäre es langweilig mit diese wieder zurückzufahren. Also nahmen wir den Zug, den Kuranda Scenic Railway, der sich in Serpentinen ca. 1,5h, inkl. eines kleines Aufenthaltes an den Wasserfällen, zurück Richtung Cairns schlängelte. 

Kuranda Bahnhof

Kuranda Bahnhof

Kuranda Scenic Railway

Barron River
 
Barron Falls

Den Abend verbrachten wir im Irish Pub gleich vor der Hoteltür.

Die Mengeneinheiten unterscheiden sich hier doch ein wenig on den unseren. Die kleineste, die man hier in der Kneipe bekam, war das ½ Pint, gefolgt vom ganzen Pint (568ml) bis schließlich zum Jug (2pints). Matze stieg natürlich gleich in die praktische Testreihe ein und am Ende waren es 3 Jugs VB und ein Pint Guiness. 

Achja … das verbreiteste Bier hier unten ist nicht das bekannte Fosters, sondern VB – Victoria Bitter.

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