Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

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Sonntag, 10. Juli 2016

02.02.09 Cairns - Mackay



Am Abflugtag Sonne. Anscheinend war der Zyklon weitergezogen.


Die erste Hälfte des Fluges von Cairns nach Townsville verlief recht entspannt, dann wurde es etwas holprig. Wir hatten wohl den Zyklon wieder eingeholt. Nach zwei kurzen  Luftlöchern landeten wir dann zum Glück recht zügig. So ganz wohl fühlte ich mich nicht und den zuvor angebotenen Snack legte ich lieber erst mal beiseite.

Ab zum Mietwagenverleih.

Draußen wartete dann auch wieder der Regen, und erneut war ich derjenige, der den kurzen Strohhalm gezogen hatte und den Wagen holen durfte und bekam wieder Buckel gewaschen. Aber das kann ich ja schon.

Aufgrund der Zeitschiene und des Wetters begnügten wir uns mit einer Durchfahrt durch Townsville und ließen die Sehenswürdigkeiten sausen, aber so war es ja auch geplant. Und eine Stadt, die uns zweimal mit strömendem Regen bedachte, wollten wir auch nicht näher sehen … so!



Auf der weiteren Route warteten weitere Flussdurchquerungen auf uns. Diese waren soweit alle händelbar… bis auf eine. Auch hier standen schon einige Fahrzeugt und die Polizei hatte die Straße gesperrt. Mittlerweile war es früher Abend und es schien länger zu dauern. 

Wir entschieden umzukehren, um in der letzten Ortschaft erst mal nach was Essbarem zu suchen. Dann stellten wir und wieder an, in der Hoffnung der Pegel würde etwas fallen und die Straße wieder freigegeben.


Dann endlich war es soweit … und Gas. Wir hatten wieder eine sportlich Wattiefe, aber diesmal ging es ohne Fußbad ab.

Am seeehr späten Abend erreichten wir Mackay. So langsam hatten wir die Schnauze von Wasser und Flüssen gestrichen voll.

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