Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

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Sonntag, 29. Mai 2016

18.01.09 Melbourne – Mount Gambier



Der weitere Weg führte uns an der Küste entlang über die Great Ocean Road. 
Die Fahrt verlief in  weiten Teilen recht entspannt. 

Die bekannteste Sehenswürdigkeit sind wahrscheinlich die Zwölf Apostel, eine frei im Meer stehende Kalkfelsenformation. Leider nagen daran die Zeit und Meer, sodass es immer wieder zu Verlusten, sprich Einstürzen, kommt. 










Nach zahllosen Lookouts und wilden Parkbuchten fanden wir dann auch irgendwann das Besucherzentrum der Zwölf Apostel. Hatten wir uns bisher mehr oder weniger über die doch recht geringe Frequentierung der Great Ocean Road gewundert, wussten wir jetzt warum. Die Touris waren alle hier – busseweise vorrangig kleine Menschen. 

Wir taperten den Walk entlang an die Landzunge. Es war echt schwierig, ein Bild der Felsformation zu bekommen ohne, dass ein dummes Gesicht mit drauf war. 

Jaja, ich weiß, wir sind selbst Touristen und wir suchen schließlich auch die Attraktionen auf, aber müssen es denn immer so viele zur gleichen Zeit sein, dass man kaum treten kann und einem ständig jemand durchs Bild läuft.     
 





die Landzunge der Zwölf Apostel - die vielen kleinen bunten Punkte sind ...

... ja ... Touristen



Und dann war hier noch was  – Fliegen. Diese kleinen Biester hatten wir erst gar nicht so richtig auf dem Schirm, gingen uns dann aber doch ein wenig auf den Zeiger. Wir trabten ab.
 






Wieder auf der Route fanden wir einige Kilometer weiter eine etwas abgelegene Bucht, die, meiner Meinung nach, in der bildlichen Attraktivität der Aposteln nicht nachstand. 

Und das Beste - keine Touristen und keine Fliegen.
  







Wir setzten unsere Fahrt fort zu unserem heutigen Etappenziel Mount Gambier.
 







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