Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

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Samstag, 28. Mai 2016

17.01.09 Melbourne



Nachdem wir uns am gestrigen Tag einen groben Überblick über das Stadtzentrum gemacht hatten, ging es heute an die Details.

Im Old Melbourne Gaol nahmen wir an einer Wohnungsführung teil … naja der Schnitt der Zimmer und die Inneneinrichtung trafen jetzt nicht meinen Geschmack.

also hier muss der Innenausstatter aber noch mal ran



das Entertainmentprogramm...
... mit der Rateshow: Was bin ich.
Weiter klapperten wir die Innenstadt ab, mit der Flinders Street Station (Bahnhof) und  dem Federation Square. Auf diesem Platz finden jede Menge Events wie Festivals, Ausstellungen, Konzerte, Sportverantaltiungen etc. statt. Bei uns stieg dort gerade die Eröffnungsparty der  Australien Open.





Dann ging es hoch hinaus in die Rialto Towers und einer davon hat ein Skydeck in 234 m Höhe – für eine kleinen Überblick über Melbourne.

Blick vom Rialto Tower
Yarra River
  
Aber „nur“ ein Skydeck war ja langweilig und in der Höhe sollte bestimmt noch was gehen…
… und zwar im Eureka auf der anderen Seite des Yarra Flusses. Dieser hat ein Observation Deck im 88. Stockwerk in 285 Metern Höhe. Der Blick über die Stadt … viiiel besser.


Blick über Melbourne vom Eureka Tower


Doch dieser Turm hat noch ein Leckerli zu bieten - The Edge.
 
In der 88. Etage steigt man in einen kleinen Raum. Die Wände und der Boden sind aus milchig trüben Fenstern, die keinen Blick nach draußen zulassen. Dann fängt diese Raum an zu rumpeln und man wird merklich außerhalb des Gebäudes gefahren. Dann schlagartig wechseln die trüben Fenster auf durchsichtig um man blickt 285 m nach unten und in die Landschaft.

Für Höhenängstliche ein wahre Therapierunde.

" die Kante" von unten

der Blick nach unten


Überflüssig zu erwähnen, dass diese Show extra kostet. 

Am Nachmittag ging es mit dem Bus nach St. Kilda. Wir studierten im Bus die Bezahlmodalitäten. Doch eh wir da durchgestiegen waren, waren wir auch schon am Ziel … zu dumm.  

St. Kilda ist das Erholungs- und Kulturzentrum Melbournes, wo sportlichen Aktivitäten,  wie Kitesurfen nachgegangen wird und man anschließend in den Bars alle Fünfe grade sein lässt.
Wir tingelten am Yachthafen und an der Pier entlang, wo einige Kitesurfer ihr Können zeigten.

St. Kilda

St. KildaYachthafen

St. Kilda Pier
Kite Surfer in St. Kilda



Am späten Nachmittag ging es nochmal zum Eureka Tower. Das Geniale war, dass man für den normalen Eintrittspreis einen zweiten Zutritt zum Skydeck am Abend bekommt  – na das ist doch mal ´ne Maßnahme. So bekommt man einen Blick von oben am Tage und besonders schön zum Sonnenuntergang.









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