Wie alles begann


Im Januar 2008 begab es sich, dass sich unsere Clique in unserer damaligen Stammkneipe zusammenfand, wobei Matze´s letzter Urlaub nach Südafrika ausgewertet wurde.

In diesem Gespräch äußerte ich mich leichtsinnigerweise dahingehend, dass Südafrika jetzt nicht unbedingt zu meinen Topzielen zählte und ich dann doch eher nach Australien fliegen würde.

Diese Aussage fand dann Matze recht verlockend und wir vereinbarten in einem Jahr diese Tour anzugehen.

Es muss dazu gesagt werden, dass ich mich bis zu diesem Zeitpunkt aus Europa nicht hinausbewegt und das Fliegen bisher nur die Treppe herunter praktiziert hatte. Tja, aus dieser Nummer kam ich wohl nicht mehr raus.

Es begannen Wochen der Vorbereitung mit Streckenplanung, Buchungen, Visa, Reisegepäck, etc.

Daher der Arbeitstitel.

Oussies @ work

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Mittwoch, 18. Mai 2016

14.01.09 Sydney – Canberra



Nachdem wir die letzten Tage zu Fuss unterwegs waren, ging es heute  zu unserem ersten automobilen Etappenziel: Canberra.

Den Mietwagen sollten wir am Flughafen aufnehmen. Doch dort mussten wir jetzt erst einmal hinkommen, und da hatten wir doch gestern im Hotel eine Anzeige eines Shuttle Service´ gelesen, der uns zum Flughafen bringen sollte. Preislich auch attraktiv, waren wir der Meinung so relativ easy transportiert zu werden.  
 
Tja, denkste … 

Der lustige Transporter kam pünktlich und wir waren auch die ersten Passagiere. Sehr schön, freie Sitzplatzwahl in dem, naja nicht wirklich luxuriösen, Kleinbus. Dieser gurkte mit uns dann los. Wir konnten ja nicht wissen, dass der Fahrer mit uns jedes Hotel, Pension und Backpackerdomizil abgraste. So bekamen wir eine unfreiwillige Stadtrundfahrt von ca. 1 ½ h eh wir am Flughafen ankamen. 

Vorteil dieser Aktion: Wir wussten genau, welches Transportmittel wir am Abflugtag nicht nehmen werden.


Mit einer knappen Stunde Verspätung zum vereinbarten Abholtemin kamen wir an. Aber die Aussies sehen sowas ganz entspannt. Und da war er – unser Hocker – ein Holden Commodore V6.





Wir hatten in Deutschland beim Vermieter unsere Reiseroute vorgelegt, mit den Worten: gib uns ein Auto, das die die Strecke durchhält. Natürlich gab uns dieser sein Schnäppchenangebot – Oberklasse, groß geräumig langstreckentauglich.
Die ersten Meter fuhr es sich noch etwas holprig, und vor allem die Orientierung innerhalb des Toleranzfeldes – sprich Fahrbahnmarkierungen – dauerte ein wenig. Wir fuhren schließlich auf der falschen Straßenseite und Automatik. Aber wir bekamen das hin. 






New Parliament House

New Parliament House

Blick auf Canberra von den Black Mountains

Blick auf Canberra von den Black Mountains

Blick auf Canberra von den Black Mountains





In Canberra selbst … jaja… der Reißer ist es nicht. Ist halt ´ne Trabantenstadt, n paar wichtige Gebäude wie das New Parliament House oder das … na… Old Parliament House. Ansonsten alles seeehr gemächlich … für ne Hauptstadt.

Wir hatten doch tatsächlich versucht nach 17Uhr im Zentrum in der Fußgängerzone, zumindest hatten wir es für dieses gehalten,  eine Lokalität zur allabendlichen Nahrungsaufnahme zu finden.  Das Ergebnis war echt ernüchternd. Nach zig geschlossenen Läden wurden wir bei irgendeinem Thai fündig.


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